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Bußfertigen durch den Glauben auf Christus gelegt und in Wirklichkeit
auf das himmlische Heiligtum übertragen. Und wie im Schattendienst
die Reinigung des irdischen Heiligtums durch das Wegschaffen der Sün-
den, durch die es befleckt worden war, vollbracht wurde, so soll die Rei-
nigung des himmlischen durch das Wegschaffen oder Austilgen der dort
aufgezeichneten Sünden vollzogen werden.“
Der große Kampf, S. 423.
B. Welche Vorbereitungen waren für diesen ernsten Tag vorge-
schrieben? 3. Mose 23,24-25.
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„Der Zustand der ungläubigen Juden veranschaulicht die Verfassung
der Sorglosen und Ungläubigen unter den angeblichen Christen, die ab-
sichtlich nichts von dem Werk unseres gnädigen Hohenpriesters wissen
wollen. Wenn im sinnbildlichen Dienst der Hohepriester das Allerhei-
ligste betrat, wurden alle Israeliten aufgefordert, sich um das Heiligtum
zu versammeln und in der feierlichsten Weise ihre Seelen vor Gott zu
demütigen, damit ihnen ihre Sünden vergeben und sie nicht aus der
Gemeinde ausgeschlossen wurden. Wie viel wichtiger ist es, dass wir
an diesem gegenbildlichen Versöhnungstag das Werk unseres Hohen-
priesters verstehen und erkennen, welche Pflichten uns obliegen.“
Der
große Kampf, S. 432.
Montag, 16. September
2. „Er soll Sühnung erwirken für das Allerheiligste“
3. Mose 16,33
A. Warum sollte der Hohepriester Sühne für das Heiligtum erwir-
ken? 3. Mose 16,16.
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„Das Blut, welches das verwirkte Leben des Sünders darstellte, des-
sen Schuld das Opfertier trug, wurde vom Priester in das Heilige getra-
gen und vor den Vorhang gesprengt, hinter dem sich die Bundeslade
mit den Tafeln des Gesetzes befand, das der Sünder übertreten hatte.
Durch diese Handlung wurde die Sünde durch das Blut bildlich auf das
Heiligtum übertragen. In einigen Fällen wurde das Blut nicht in das Hei-
lige getragen; dann jedoch wurde das Fleisch von dem Priester geges-