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von einem Ende der Erde bis ans andere Ende; die werden nicht be-
klagt noch aufgehoben noch begraben werden.“
(Jeremia 25,33).
Bei der
Wiederkunft Christi werden die Gottlosen von der ganzen Erde vertilgt,
verzehrt von dem Geist seines Mundes und vernichtet durch den Glanz
seiner Herrlichkeit.“
Der große Kampf, S. 655.
C. Was versprach Jesus denen, die an Seiner Verurteilung beteiligt
waren? Markus 14,61-62. Vergleiche mit Offenbarung 1,7.
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„Dort sind jene, die Christus in seiner Erniedrigung verspottet hatten.
Mit durchdringender Stärke kommen ihnen die Worte des Dulders ins
Gedächtnis zurück, als er, von den Hohepriestern beschworen, feier-
lich erklärte: „Von nun an wird es geschehen, dass ihr sehen werdet
des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen in den
Wolken des Himmels.“
(Matthäus 26,64).
Jetzt erblicken sie ihn in seiner
Herrlichkeit, und sie müssen ihn sitzen sehen zur Rechten der Kraft.
Die über seinen Anspruch, er sei der Sohn Gottes, spotteten, sind nun
sprachlos. Da ist der hochmütige Herodes, der Jesu königlichen Titel
verlästerte und den höhnenden Soldaten befahl, ihn zum König zu krö-
nen. Da sind ganz dieselben Männer, die mit verruchten Händen das
purpurne Gewand um seine Gestalt legten und die Dornenkrone auf
seine heilige Stirn setzten; die in seine widerstandslose Hand das Zep-
ter des Spottes legten und sich unter gotteslästerlichen Hohnreden vor
ihm verbeugten. Die Männer, die den Fürsten des Lebens schlugen und
anspien, wenden sich nun von seinem durchdringenden Blick ab und
versuchen, aus dem überwältigenden Glanz seiner Gegenwart zu flie-
hen. Die Knechte, die die Nägel durch seine Hände und Füße trieben,
der Soldat, der seine Seite durchstach, sehen diese Male mit Furcht
und Gewissensbissen. Mit entsetzlicher Deutlichkeit erinnern sich die
Priester und Obersten der Ereignisse auf Golgatha. Mit Schaudern und
Schrecken denken sie daran, wie sie, ihr Haupt schüttelnd, in fanati-
schem Frohlocken ausriefen: „Anderen hat er geholfen, und kann sich
selber nicht helfen. Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz,
so wollen wir ihm glauben. Er hat Gott vertraut; der erlöse ihn nun, hat
er Lust zu ihm; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn.“
(Matthäus 27,42-
43).
Der große Kampf, S. 642.