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vertrauen. Wir stehen dann in der Gefahr, das Gespür für unsere Ab-
hängigkeit von Gott zu verlieren, der ja allein unserem Werk den Erfolg
schenkt.“
Im Dienst für Christus, S. 124.
„Wir müssen über unsere speziellen Fehler und Sünden Bescheid
wissen, die zu geistlicher Finsternis und Schwäche geführt und unsere
erste Liebe abgekühlt haben. Ist es eine weltliche Gesinnung? Ist es
Selbstsucht? Ist es die Vorliebe, geehrt zu werden? Ist es das Streben,
der Erste zu sein? Ist es die Sünde der Sinnlichkeit? Ist es die Sünde der
Nikolaiten
(siehe Offenbarung 2,15),
die die Gnade Gottes in Lüsternheit ver-
wandelten? Ist es der Missbrauch von großem Licht, vielen Gelegenhei-
ten und Vorrechten, indem man auf die [eigene] Weisheit und religiöse
Erkenntnis pocht, während das [eigene] Leben und der Charakter unbe-
ständig und unmoralisch sind? Was es auch immer ist, das wir gehegt
und gepflegt haben, bis es immer stärker wurde und die Überhand ge-
wann – unternehmt entschlossene Anstrengungen, es zu überwinden,
sonst werdet ihr verlorengehen!“
Das Wirken des Heiligen Geistes, S. 298.