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trauen, dass er dies alles um Christi willen für euch tun würde. Durch
den Glauben wurdet ihr Christi Eigentum, und durch den Glauben müsst
ihr in ihm wachsen, indem ihr gebt und nehmt. Ihr müsst alles geben,
eure Herzen, euren Willen, eure Dienste, euer eigenes Ich, wenn ihr alle
seine Gebote erfüllen wollt; ihr müsst alles nehmen – Christus als die
Fülle alles Segens, damit er in euren Herzen wohne, eure Stärke, eure
Gerechtigkeit und euer ewiger Helfer sei und euch Kraft zum Gehorsam
schenke. Eure erste Pflicht in der Morgenstunde sei es, euch Gott zu
weihen. Euer Gebet laute: „Nimm mich, o Herr, ganz als dein Eigentum.
Ich lege alle meine Pläne zu deinen Füßen. Gebrauche mich heute in
deinem Dienst. Bleibe in mir und gib mir Kraft, mein ganzes Werk in dir zu
vollbringen.“ Dies sei eure tägliche Aufgabe. Jeden Morgen ergebt euch
dem Herrn für den bevorstehenden Tag. Stellt ihm alle eure Pläne an-
heim, damit sie nach seiner göttlichen Weisheit zur Ausführung gelangen
oder unterbleiben. So legt euer Leben Tag für Tag in Gottes Hände, dann
wird es Christi Leben immer ähnlicher werden.“
Der Weg zur Christus, S. 50.
B. Wie wird uns die Bedeutung des Glaubens gezeigt? Hebräer
11,6. Vergleiche mit Hebräer 10,38.
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„Das Wissen, dass wir Menschen Gott gefallen können, ist ein wunder-
barer Anreiz uns ausdauernd und intensiv [um unsere Errettung] zu be-
mühen – mit Anstrengungen, die dem Wert des Zieles entsprechen, das
wir erreichen wollen. „Wir sind Gottes Mitarbeiter, ihr seid Gottes Acker-
feld und Gottes Bau.“
(1.Korinther 3,9)
... „Henoch wandelte mit Gott.“
(1.Mose
5,22).
Er gab sich nicht mit seinem Umgang [mit anderen Menschen] zu-
frieden, sondern „wandelte mit Gott.“ Er hat „Gott gefallen.“
(Hebräer 11,5).
Dem Herrn gefällt es nicht, wenn seine Geschöpfe Sünder sind. Wir sol-
len immer mit Gott wandeln und von Jesus lernen, der jede Versuchung
überwunden hat, die uns bedrängt. „Jesus Christus musste mit denselben
Versuchungen kämpfen wie wir, auch wenn er nie gesündigt hat.“
(Hebräer
4,15; Hfa).
Der Herr zieht Menschen nahe an seine Seite. Er will mit ihnen
gehen, mit ihnen arbeiten, will sie lehren, wie er als Mensch jede Versu-
chung überwand und wie sie durch die Vorkehrungen, die er getroffen hat,
ebenso überwinden können.
(Siehe Hebräer 2,18).
Bei jeder „Versuchung
schafft (Gott) auch den Ausgang“
(1.Korinther 10,13; EB),
wenn wir demütig
mit Gott wandeln. „Ohne Glauben“-stets wachsenden Glauben – „ist es
unmöglich Gott zu gefallen.“
(Hebräer 11,6).
Christus ist Sieger, S. 47.