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Donnerstag, 27. März
5. „Diese drei“
1. Korinther 13,13
A. Sind Glaube, Hoffnung und Liebe Alternativen, oder sollten wir
sie alle besitzen? 1. Korinther 13,13
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„Der Apostel Paulus sagt: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe.“
In allen unseren Worten und Taten sollten diese drei christlichen Tugen-
den ineinander verwoben sein.“
Bible Training School, 1. Juni 1903.
B. Wie verknüpft Paulus diese drei Elemente in der Erfahrung eines
Christen? 1. Thessalonicher 1,3.
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„Wie schön ist der Glaube und die Hoffnung an die Verheißungen Got-
tes für diejenigen, welche die Liebe zur der Welt verloren haben. Diese
eröffnen die zukünftige, unsterblichen Liebe vor ihnen. Ihre Hoffnungen
sind von der unsichtbaren Realität der künftigen Welt gesichert. Christus
erweckte schon die Erstlingsfrüchte von den Toten. Hoffnung und Glaube
stärken die Seele, um das dunkle Schattental zu überqueren, und das in
vollen Vertrauen auf das kommende unsterbliche Leben am Morgen der
Auferstehung. Das Paradies Gottes ist die Heimat der Seligen! Alle Trä-
nen werden von unseremGesicht abgewischt werden. Wenn Christus das
zweite Mal kommen wird, wird Er „bewundert in denen, die glauben“ und
der Tod wird von dem Sieg verschlungen sein und es soll keine Krankheit
mehr, noch Leid noch Tod mehr geben! Eine wertvolle Verheißung ist uns
gegeben: „Glückselig sind, die seine Gebote halten, damit sie Anrecht ha-
ben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen
können.“
(Offenbarung 22,14).
Ist dies Versprechen nicht reich und tröstlich
für die, die Gott lieben? Und das Versprechen, das im Garten des Wor-
tes Gottes steht: „Denen nämlich, die mit Ausdauer im Wirken des Gu-
ten Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit erstreben, ewiges Leben.“
Paulus erklärt: „Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergehend und
leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herr-
lichkeit, da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtba-
re; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist
ewig.“
(2. Korinther 4,17-18).
“
Review & Herald, 11. Oktober 1887.