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Freitag, 21. März
6. „Gleichwie [wie] ich erkannt bin“
1. Korinther 13,12
A. Wie versicherte uns Paulus, dass wir unsere Identität nicht ver-
lieren, wenn wir auferstehen oder umwandelt werden? 1. Korinther
13,12b. Betrachte auch Psalm 139,16.
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„Wie die Jünger Jesus erkannten, so werden auch wir unsere Freunde
erkennen. Vielleicht waren sie in diesem vergänglichen Leben missge-
bildet, krank oder entstellt, aber sie werden vollkommen gesund und
wohlgeformt auferstehen. Und doch wird in dem verherrlichten Körper
ihre Identität vollkommen erhalten bleiben ... In dem Gesicht, das den
Lichtschein vom Antlitz Jesu widerstrahlt, werden wir die Züge unserer
Lieben wiedererkennen.“
Maranatha, S. 303.
B. Wie werden uns diejenigen vorgestellt, die Ihn von Angesicht zu
Angesicht sehen werden? Offenbarung 7,9-10.15-17.
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„Die Erlösten werden die Leute treffen und wiedererkennen, die sie
auf den erhöhten Heiland aufmerksam gemacht haben. Das werden
Gespräche sein, die diese Seelen miteinander führen werden. Da sagt
einer: „Ich war ein Sünder, lebte ohne Gott und ohne Hoffnung in der
Welt. Aber du kamst zu mir und hast mich auf den wunderbaren Erlöser
als meine einzige Hoffnung hingewiesen.“ Andere werden sagen: „Ich
war ein Heide in heidnischen Ländern, du aber hast deinen Freundes-
kreis verlassen, dein bequemes Haus, und bist zu mir gekommen, um
mir zu zeigen, wie ich Jesus finden könnte und an ihn als den einzig
wahren Gott zu glauben. Da habe ich meine Götzen zerschlagen, und
Gott angebetet. Und jetzt sehe ich ihn von Angesicht zu Angesicht. Ich
bin gerettet, auf ewig erlöst, damit ich nun immer den anschauen kann,
den ich so sehr liebe...“ Andere werden denen danken, die Hungrige
gespeist und Nackte bekleidet haben. „Als mich die Verzweiflung ganz
in den Unglauben trieb, sandte der Herr dich zu mir“, sagen sie, „und du
hast so ermutigend und tröstlich mit mir geredet. Du hast mir etwas zu
essen gebracht, hast meine körperlichen Bedürfnisse gestillt. Und dann