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hast du mir das Wort Gottes geöffnet und mir meine geistlichen Bedürf-
nisse bewusst gemacht. Du hast mich als Bruder behandelt. Du hast an
meinem Kummer Anteil genommen und hast meine verletzte, verwun-
dete Seele aufgebaut, so dass ich die Hand Christi ergreifen konnte,
die schon längst zu meiner Rettung ausgestreckt warf. Du hast mich in
meiner Unwissenheit geduldig gelehrt, dass ich einen Vater im Himmel
hatte, der sich um mich kümmert. Du hast mir die köstlichen Verheißun-
gen der Bibel vorgelesen. Du hast in mir den Glauben geweckt, dass er
mich tatsächlich retten würde. Mein Herz wurde weich, demütig, ja es
brach, als ich das Opfer überdachte, das Christus für mich gebracht hat-
te... Hier bin ich nun, auf ewig gerettet, um immer in seiner Gegenwart
zu leben und den zu preisen, der sein Leben für mich gab.“ Das wird
eine Freude geben, wenn diese Erlösten solche treffen und begrüßen,
die sich für sie verantwortlich gefühlt hatten! Wie werden die Herzen all
derer vor innerer Befriedigung schneller schlagen, die nicht sich selbst
zu Gefallen gelebt haben, sondern um den Unglücklichen ein Segen zu
sein, die so benachteiligt waren.“
Maranatha, S. 303.